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Vorstandschaft ASV Batzhausen e.V. und Vereinsgeschichte in der Zeit seit der Gründung 1959 bis 2009


I. Die Mitglieder des Vereinsvorstandes seit der Vereinsgründung 1959



1. Vorsitzender
1959 bis 1963 Gründungsvorstand Josef Brodkorb
1964 bis 1966 Andreas Riehl
1967 bis 1997 Franz Lang (jetzt Ehrenvorstand)
1997 bis 2014 Reinhold Knör                                                                                              2014 bis 2017 Reinhold Knör Mitglied im Vorstandsgremium                                                ab 2014 Mitgiled im  Vorstandsgremium: Auer Marco, Kölbl Stephan                                   ab 2017 Mitglied im  Vorstandsgremium: Strobl Simon



2. Vorsitzender
1959 bis 1963 Max Schmitt
1963 bis 1964 Willi Fürnrieder
1964 bis 1965 Richard Setzer
1965 bis 1967 Max Bogner
1967 bis 1973 Josef März
1973 bis 1975 Rudolf Anders
1975 bis 1985 Johann März
1985 bis 1989 Willibald Lehmeyer
1989 bis 1991 Robert Gottschalk
1991 bis 1997 Reinhold Knör
1997 bis 2005 Helmut Scherer
2005 bis 2014 Michael Krebs

Kassier
1959 bis 1979 Franz Kerschbaum sen.
1979 bis 1983 Josef März
1983 bis 1993 Hans Kirsch
ab 1993 Günter Meier

Schriftführer
1959 bis 1964 Josef Brodkorb
1964 bis 1967 Erwin Anders
1967 bis 1985 Herwig Jungbauer (Hauptverein)
1973 bis 1985 Josef Riehl (Fußball-Abteilung)
ab 1985 Peter Betz (Hauptverein, bis 1991 incl. Fußball-Abteilung)
ab 1991 Markus Hirschmann (Fußball-Abteilung)

Wanderabteilung
1971 bis 1973 Herwig Jungbauer
1973 bis 1977 Gottfried Bauer
1977 bis 1981 Rudolf Anders
1981 bis 1983 Ludwig Thumann, Karl Baierl
1983 bis 1988 Herwig Jungbauer

Tennisabteilung
1987 bis 1990 Karl Reichert
1990 bis 1991 Albert Setzer
1991 bis 1997 Xaver Kellermeier
1997 bis 1999 Josef Kaiser
1999 bis 2007 Franz Kerschbaum

Abteilung Lauftreff
1997 bis 2004 Richard Lautenschlager

II. Vereinsgeschichte


ASV Batzhausen hatte 54 Gründungsmitglieder
Der Hauptlehrer Josef Brodkorb war es, der 1959 die Zeichen der Zeit erkannte und wollte, daß auch in einem kleinen Oberpfälzer Dorf ein Sportverein besteht. Für Sonntag, den 29. November 1959 berief er um 15 Uhr eine Versammlung zur Gründung eines Vereins ins Gasthaus Deß ein.

54 Anwesende erklärten mit ihrer Unterschrift in vorgefertigten Listen ihre Bereitschaft. In geheimer Wahl wählten die Vereinsgründungsmitglieder ihr erstes Vorstandsgremium: 1. Vorsitzender Josef Brodkorb, 2. Vorsitzender: Max Schmitt, Geschäftsführer: Josef Brodkorb, 1. Kassenwart: Franz Kerschbaum, 2. Kassenwart: Martin Jäger, Besitzer: Xaver Kellermeier, Andreas Riehl, Johann Ehrnsperger und Josef Müller. Spielausschußmitglieder wurden Max Bogner, Alois Ellert, Johann Deß und Richard Setzer. Als Platzwart fungierte Erich Bogner und als Jugendleiter Xaver Götz. Man gab in einem ersten einstimmigen Beschluß den Verein den Namen "Allgemeiner Sportverein Batzhausen". Die Aufnahmegebühr und der Monatsbeitrag wurden auf 0,70 DM festgesetzt.

Erste Turniere 1960
Im Frühjahr und Sommer des folgenden Jahres konnte eine eingespielte Elf bereits an Turnieren in Seubersdorf, Willenhofen und Hohenfels teilnehmen. Das erste Spiel überhaupt fand am 25. März 1960 in Erasbach statt. Die Geschichte weiß zu berichten, daß der Vereinswirt Georg Deß die Mannschaft, die auch als Gründungself gilt, in seinem geschlossenen Lieferwagen / Viehtransporter dorthin beförderte.
Es waren dies: Max Bogner, Erich Bogner, Hans März, Rudolf Anders, Josef Rimböck, Heinrich Hierl, Xaver Braun, Jakob Schaller, Manfred Geppert, Erwin Fuchs und Johann Geppert. Dörflicher Gemeinschaftsgeist schaffte es in wenigen Wochen einen heute noch als B-Platz bespielbaren Fußballplatz, der als Acker von der Gemeinde zur Verfügung gestellt worden war, herzurichten. Josef Brodkorb erwähnte in seiner Chronik, daß sich das ganze Dorf beim "Ackern, Eggen, Walzen, Säen von Samen und Kunstdünger, den die Bauern des Ortes freiwillig und unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben, zu loben sind". Brodkorb war also zufrieden mit seinen Batzhausenern.

Neuer Platz erhält Segen
Am 14. August, einen Tag vor der großen Batzhausener Frauentags-Kirchweih, wurde der Platz von Pfarrer Ludwig Meyer kirchlich gesegnet. Ein langer Festzug führte nach dem Gottesdienst durch den Juraort zum Sportplatz. Die Seubersdorfer Blaskapelle war als Festkapelle verpflichtet worden. Im Anschluß an die kirchliche Weihe übergab Bürgermeister Xaver Kellermeier dem Verein den neuen Platz. Der 1. Vorsitzende Josef Brodkorb übernahm den Platz für den Verein, dankte der Gemeinde für das "hochherzige Entgegenkommen" und begrüßte die zahlreichen Festteilnehmer. An die Feier schloß sich ein Pokalturnier mit den Vereinen aus Seubersdorf, Willenhofen und Hohenfels an.
Etwa nachdenklich stimmt die überschwengliche Freude, mit der berichtet wird, daß die Einweihung mit Pokalturnier einen Überschuß von insgesamt 389 DM erbrachte.

Der ASV sah, wie andere Sportvereine auch, Höhen und Tiefen, vor allem auf sportlichem Sektor. Auch die Vorstandsgremien haben gewechselt. So wurde 1964 Andreas Riehl zum 1. Vorsitzenden gewählt. Aber schon 1967 begann die Ära Franz Lang, der den Verein dann 30 Jahre lang, bis 1997, führen sollte und wegen seiner großen Verdienste um den Sport allgemein und dem ASV im Besonderen zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Heute ist Reinhold Knör der Vorsitzende und Helmut Scherer sein Stellvertreter.

Gymnastik-Abteilung wird gegründet
1971 gelang es, eine neue Sportart aufzunehmen. Resi thumann, eine über viele Jahre engagierte Turnerin, führte die Damen-Gymnastik-Abteilung ein und leitete sie auch über Jahrzehnte. Die Gymnastik-Abteilung hat auch heute noch Bestand.

Wander-Abteilung wird gegründet
Am 17. Oktober 1971 hielt der AV seinen 1. Wandertag ab. Für diesen Sonntag hatte der Deutsche Sportbund im Rahmen der Trimmspiele in der ganzes Bundesrepublik einen Wandertag angesetzt.
Zur Eröffnung der Wanderung fand sich Landrat Alfred Spitzner auf dem Sportgelände an der Wallfahrtskirche an und schickte die ersten Wanderer auf die 20 km lange Strecke, die am Fuße des Buchberges über Rudertshof, Göschberg, Kastelstein ins Tal der Weißen Laaber führte. Über Sippelmühle, Sallmannsdorf, Kleinalfalterbach, Bahnhof Batzhausen, erreichte man wieder den Ausgangspunkt.
Am 01.01.1972 wird der ASV Mitglied beim Internationalen Volkssportverband. Der 1. internationale Volkswandertag in Batzhausen wurde am 25. Juni 1972 durchgeführt. Als Schirmherr konnte der Parsberger Landrat Alfred Spitzner gewonnen werden. Als Medaille prägte die Fa. Deschler das Wappen des Landkreises Parsberg. Bis Samstag hatten sich 1.400 Wanderer angemeldet. Als Besonderheit ist noch in Erinnerung, daß am Samstag abend die Medaillien noch nicht angekommen waren. Nach längeren Telefonaten entdeckte man die Medaillien auf dem Bahnhof in Beratzhausen. Insgesamt 1.923 Wanderer gingen auf die Strecke. Anfang 1973 wurde eine eigene Wanderabteilung gegründet, der auf 25 Mitglieder beitraten.

Aus gesundheitlichen Gründen gab nach dem 2. Wandertag der Initiator der Batzhauser Wandertage, Herwig Jungbauer, sein Amt ab. Abteilungsleiter wurde Oberlehrer Gottfried Bauer, als Wanderwart fungierte Rudolf Anders. Die Wanderidee fand immer mehr Anhänger und die Batzhauser Wanderer nahmen an 50 Wochenenden an auswärtigen Wandertagen teil. Entsprechend hoch war dann auch die Beteiligung an den eigenen Wandertagen. Bei der Jahreshauptversammlung am 06.01.1977 legte Gottfried Bauer sein Amt nieder; Rudolf Anders wurde zum Nachfolger gewählt. Stellvertreter und Wanderwart wurde Ludwig Thumann, Kassier Karl Baierl, Schriftführerin Resi Thumann. Für die Gruppenmeldungen waren verantwortlich: Karl Baierl, Erich Bogner, Ludwig Thumann, Josef Riepl, Xaver Mertl, Josef März, Johann März und Franz Lang. Mit dieser Mannschaft wurden die weiteren Jahre gemeistert. Von 1982 fungierten Ludwig Thumann und Karl Baierl als Abteilungsleiter, ab 1983 dann wieder Herwig Jungbauer.

Nach dem überraschenden Tod von Herwig Jungbauer im Jahre 1988 wurde auch die Wander-Abteilung kurz darauf insbesondere wegen des sehr zurückgegangenen Interesses an den Wandertagen aufgegeben. Aktive der Wanderabteilung waren insbesondere Herwig Jungbauer, Karl Baierl, Rudolf Anders und Erich Bogner.

Geistessport Schach
Der Anstoß zur Gründung einer Schachabteilung ging von einem Kurs der Volkshochschule Batzhausen aus. Am 19. Januar 1977 begann Josef Vögl mit einer Einführung in das "köngliche Spiel".
Am 01. April 1977 führte der ASV das 1. Schachturnier mit 12 Teilnehmern durch. Die Turnierleitung hatte wieder Oberlehrer Josef Vögl übernommen. Dieses Turnier gewnn Johann Baierl, vor Josef Weismann, Josef Eichenseer, Heinrich Siegbert und Xaver Müller.
Anfang 1977 kam auf Initiative von Manfred Geppert das 1. Freundschaftsspiel gegen eine Hohenfelser Mannschaft zustande.
Ende August 1977 schlossen sich auf Betreiben von Josef Eichenseer die Batzhausener Schachfreunde mit der Schachabteilung des SV Eintracht Seubersdorf zu einer Spielgemeinschaft zusammen. In dieser Zeit fanden regelmäßig Übungsabende statt in der Gastwirtschaft Großhauser in Seubersdorf bzw. der Bahnhofsgastwirtschaft Fritz Diepold in Batzhausen.
Die aktivsten Spieler waren Erhard Auer, Leo Blaha, Werner Hanstein, Josef Eichenseer, Josef Vögl und Franz Greiner. In der Vereinsjugend waren Alfred Eichenseer und Manfred Ferstl die Besten.
Nachdem das Interesse am Schach mitte der 80er Jahre immer mehr zurück ging, wurde die Abteilung eingestellt.

Tischtennis
1982 versuchte man es ein zweites Mal mit dem Tischtennis, das unter der Leitung von Xaver Strobl stand. Auch diese Abteilung schloß 1983 mit dem SV Seubersdorf eine Spielgemeinschaft.

Fußball-Abteilung
Die Fußball-Abteilung, von Anfang bis heute die tragende Säule des Vereins, ging in der C-Klasse, Kreis Regensburg am 21. August 1960 in ihre erste Punkterunde. Eine inzwischen auch gegründete Jugendmannschaft schaffte 1965 die Meisterschaft und die 1. Mannschaft 1967 den Aufstieg in die B-Klasse. Das Jugendteam (damalige Spieler z.B. Heinz Brandl, Anton Forster, Xaver Strobl, Lang ("Koiser") Sepp, Lang ("Schmaußer") Hans, Lang Johann ("Zambo"), Alois Schrafl, Gebrüder Kölbl; Betreuer: Vinzenz Kirzinger, Josef Braun ("Käptn")) machte ebenfalls weiter Furore und kam bis in die Jugend-Sonderklasse, die es aber wegen der großen Entfernungen 1972 freiwillig verließ. Für die 1. Mannschaft kann, nach verlorener Relegation gegen Deuerling, der Abstieg in die C-Klasse.

Sportheim wird gebaut
Der Bau eines Sportheimes stand 1970 nach einem Mitgliederbeschluß an. Es gab vielerlei Hindernisse, vor allem finanzieller Art, zu überwinden. 60.000 DM sollte das Sportheim, das eigentlich nur Umkleidekabinen waren, kosten. Der BLSV sagte Zuschüsse von 30 % erst für 1974 zu. Trotzdem begann unter der Leitung von Xaver Götz, dem Planer, und Franz Lang, dem Praktiker, 1971 der Sportheimbau. 13 Monate später konnte man die Einweihung feiern. Zum sportlichen Höhepunkt wurde das Freundschaftsspiel gegen die Landesligamannschaft des TV 1899 Parsberg. In einem fairen, schnellen und ideenreichen Spiel erreichten die Parsberger gegen die B-Klassen-Mannschaft des ASV einen 3 : 4 Sieg. Batzhausen bot folgende Mannschaft auf: Robert und Michael Gottschalk, Rudolf und Hans Ostalecki, Franz Kerschbaum, Heinz Brandl, Hans Endres, Josef Daffner, Bert Kölbl, Hans Ehrnsperger, Johann Geppert. Nach dem Spiel trafen sich Spieler und Festgäste zu einer kleinen Brotzeit im Vereinslokal Deß.

Neuer Sportplatz wird auf der ehemaligen Bauschuttlade gebaut
Der Spielbetrieb wurde immer aktiver. Jugendmannschaften gründeten sich. Ein weiterer Spielplatz wurde benötigt. 1973 machte Franz Lang bei der Gemeinde Batzhausen erstmals den Vorstoß, dem Verein die Bauschuttdeponie an der Wallfahrtskirche zu überlassen. Eine Vermessung und anschließender Grundstückstausch war zwischen der Gemeinde und der Familie Heinrich Ferstl zu vollziehen. 1978 besichtigte der damalige Gemeinderat mit Bürgermeister Adelbert Götz das Gelände und zeigte sich, wegen der nahen Kapelle, von einer Nivellierung des Platzes - nach vorherigem Abschub bis zu 1,50 Metern - nicht abgeneigt. Am 25. Juli 1979 berichtet Geschäftsführer Herwig Jungbauer vom erfolgreichen Abschluß der Verhandlungen mit der Gemeinde Seubersdorf. Am 23. Juli 1980 kam die Baugenehmigung, vom 02. bis 05. Juni 1983 fand ein viertägiges Fest anläßlich der Platzeinweihung statt. ASV-Vorsitzender Franz Lang bemerkte zum Abschluß seiner Ausführungen: "Es ist um die Wallfahrtskirche herum schöner geworden." Der 1. Bürgermeister Adelbert Götz sprach Lob aus an die Vereinsführung und stellte noch fest: "Mit der Errichtung dieser Anlage haben die Mitglieder des ASV echten Bürgersinn und Sportsgeist bewiesen."

Vom 31. Mai 1984 bis 03. Juni 1984 wurde das 25-jährige Gründungsjubiluäum abgehalten. Nach den Feststellungen der Kassenführer (damals Hans Kirsch, jetzt in Freising) war insbesondere der seinerzeitige Donnerstag, 31.05.1984 (Himmelfahrt) ein bisher nie wieder erreichter Erfolgstag bei Vereinsfeierlichkeiten.

Sportlich machte die sogenannte Reservemannschaft von sich reden. In drei aufeinanderfolgenden Jahren, von 1978 bis 1980, wurde sie Meister. Als Torschützenkönig / Sturmführer war in dieser Zeit Ludwig Schrafl bei den Gegnern sehr gefürchtet.

1978 gab es auch das erste Wanderpokalturnier der vier Seubersdorfer Vereine DJK Daßwang, SV Seubersdorf, SV Freihausen und ASV Batzhausen in Batzhausen. Der ASV konnte den 2. Platz belegen. In den Jahren 1981 und 1987 wurde der ASV Gemeindepokal-Sieger.

Qualifizierte Jugendarbeit
Auch die von Karl-Heinz Baierl geführten und trainierten Schüler machten Furore. Sie erspielten sich die Kreismeisterschaft. Was Karl-Heinz Baierl und Xaver Hirschmann einst begonnen hatten, nämlich eine kontinuierliche Jugendarbeit im Fußballbereich zu leisten, setzte Günther Gottschalk über viele Jahre fort. Seit 1992 als Trainer in verschiedenen Jugendmannschaften tätig, übernahm er 1996 die Gesamtleitung und verstand es sehr erfolgreich, die Jugend für den Fußballsport nicht nur zu interessieren, sondern sie auch bei der Stange zu halten. 82 Jugendliche jeden Alters in derzeit in der Vereinsjugend aktiv. In den Jahren 1991, 1994 und 1996 konnte er zusammen mit Hans Lang und Josef Daffner jeweils ein Team zu Meisterehren führen.

Erneuter Aufstieg der "Ersten"
1983 konnte die "Erste" des ASV wieder in die B-Klasse aufsteigen, aber leider ein Jahr später war man schon wieder im Keller. Es folgten die Jahre, in denen man mit Josef Daffner einen "echten" Trainer hatte. Vom 8. Platz in der C-Klasse 1985 führte er das Team zum erneuten Aufstieg 1988 in die B-Klasse, wo man dann bis 1990 verblieb. 1991 C-Klasse, 1992 B-Klasse und 1993 wieder C-Klasse bis zum heutigen Tag. Robert Gottschalk, der einige Jahre beim TV 1899 Parsberg in der "großen Zeit" dort bis in der Bezirksliga gespielt hatte, leistete wertvolle ehrenamtliche Trainerarbeit Ende der 80er Anfang der 90er Jahre.

Im Verein selbst hat sich in diesen Jahren der sportlichen Erfolge und Mißerfolge nur Positives getan. Nachdem das Sportheim - wieder in Eigenregie der Mitglieder - ausgebaut wurde, folgte 1988 noch der Einbau einer Kühlanlage und 1991 mit Hilfe der Gemeinde die Errichtung eines Kinderspielplatzes. 1993 / 1994 wurde am B-Platz eine neue Fluchtlichtanlage erstellt, und 1995 / 1996 dann der Parkplatz / Festplatz zwischen dem Sportheim und der Wallfahrtskirche in Eigenleistung gepflastert.

Als nächstes ganz großes Bauvorhaben steht der Neubau des Sportheimes an. Die Vorberatungen und Planungen dazu haben 1999 begonnen.

Tennis-Abteilung seit dem Jahre 1987
ASV Vorsitzender Franz Lang konnte nach zahlreichen Vorgesprächen im Juni 1987 eine Gründungsversammlung für eine Tennisabteilung einberufen. Mit insgesamt 38 Mitgliedern erfolgte der Start.
Die Gründungsmitglieder wählten den eigentlichen Abteilungsgründer Karl Reichert zu ihrem ersten Abteilungsleiter. Unter der Leitung von Karl Reichert und Vorstand Franz Lang wurde sodann der Bau von zwei Tennisplätzen in Angriff genommen. Im Mai 1988 erfolgte der erste Spatenstich. Wie es in Batzhausen und von allem beim ASV üblich ist, packten wieder die Vereinsmitglieder, um Kosten zu sparen, selbst tatkräftig mit an. Am 16. und 17. Juli 1988, ein Jahr nach der Gründungsversammlung, feierte der ASV die Einweihung von zwei Tennisplätzen.
Ab dem 2. Juli waren die Plätze bereits verfügbar und einen Tag später stelle sich bereits ein Trainer zur Verfügung. Die Abteilung war, ohne daß bis dahin ein Racket geschwungen wurde, auf 41 Familien und 17 Einzelpersonen angewachsen. Ein Jahr später, nachdem fast täglich die Plätze während der Freiluftsaison belegt waren, umfaßte die Abteilung 145 spielberechtigte Personen, darunter 2 Jugendliche und 4 Kinder.
In die Nachwuchsarbeit wurde in dieser Zeit sehr viel investiert. Als Trainer stand der Abteilung das Neumarkter Tennisas Norbert Hölzle zur Verfügung. In der Jahreshauptversammlung 1990 wurde Albert Setzer bis zum Ende der regulären Periode nach einstimmigen Beschluß als Abteilungsleiter eingesetzt. Karl Reichert wurde mit großen Dank für seinen Einsatz verabschiedet.
In der Jahreshauptversammlung 1991 wählten die Mitglieder Xaver Kellermeier zum neuen Abteilungsleiter. Unter der Ägide Kellermeier entstand auch, mit Baubeginn 1991, ein Tennisheim samt Terrasse. Ein Jahr später gingen schon über 70 aktive Tenniscracks beiderlei Geschlechts an den Start zu den Vereinsmeisterschaften.
1993 konnte die Abteilung zwei weitere Spielplätze ihr Eigen nennen und mit einem Schaukampf zwischen Christoph Parringer und Armin Steger vom TC Schanzl Amberg einweihen.
Ein Jahr später folgte der Einstieg in die Medenspielrunde. Das erste Heimspiel fand am 01. Mai 1994 gegen den TC Hohenfels statt und konnte gewonnen werden.
1997 wird Josef Kaiser Abteilungsleiter; man feiert das 10-jährige Gründungsjubiläum mit Vereinsmeisterschaften und einem Rosenturnier. Der letzte gemeldete Mitgliederbestand lautet auf 51 Familien, 48 Einzelpersonen und 3 Kindern.

Lauftreff / Breitensport
Mit dem Lauftreff gründete sich eine weitere Abteilung am 25. März 1997. Ins Lebens gerufen sie vom OGV-Vorsitzenden Richard Lautenschlager. Sie wurde am 20. März 1998 in den ASV integriert. Die Leitung haben Resi Betz, Betty Kirzinger und Richard Lautenschlager. 49 Breitensportler zählen dazu, von denen regelmäßig zwischen 25 und 30 Läuferinnen und Läufer dienstags und freitags abens vom Sportplatz des ASV auf Wald- und Feldwegen 6 bis 20 km, je nach Leistungsstand, laufen oder walken. Im Vordergrund stehen die Steigerung der körperlichen Fitneß. 1998 errang die Laufabteilung insgesamt 38 Laufabzeichen unterschiedlicher Leistungsstufen. Lisa Vögerl wurde beim Silvesterlauf 1998 / 99 über die Langdistanz Gemeindesiegerin und Maria Weidinger Gemeindebeste beim Duathlon 1999.

Der Neubau des Sportheimes 2002 bis 2004
Am 19.01.1999 hat sich der Vorstand und Vereinrat erstmals konkret mit den notwendigen baulichen Maßnahmen zum Sportheim befaßt. Längere Zeit verfolgte man aus Kostengründen das Ziel einer Renovierung mit einem Anbau von weiteren Umkleideräumen Richtung Westen (zum neuen Sportplatz hin) und ggf. Einbindung des bestehenden Tennisheims. 2. Vorstand und Baumeister Helmut Scherer legte dazu wiederholt geänderte Pläne vor. Auf einer so gefundenen Planung "Anbau an das bisherige Sportheim" setzte man sich mit dem BLSV in Verbindung. Aus dem Schriftverkehr mit BLSV München und einem persönlichen Gespräch mit BLSV Kreisvorsitzenden Leonhard Beck wurde jedoch dann schnell klar, dass eine Renovierung mit Anbau in finanzieller Hinsicht (öffentliche Förderung) ungünstig ist; auch die Beschädigungen am Sportheim durch den Orkan "Lothar" am 26.12.1999 führten nicht zu einem "Härtefall" beim BLSV, sondern brachten dem Verein nur weiteren Zeitdruck. Und so wagte man sich nach der Sitzung des Vorstandes mit dem Vereinsrat vom 01.02.2000 endgültig und ausschließlich an das Projekt "Sportheimneubau" heran, der bisher größten Herausforderung in der Geschichte unseres Sportvereins. In einigen Sitzungen des Vorstandes mit dem Vereinrat mußten vorab nach zum Teil auch hitzigen Diskussionen Grundentscheidungen getroffen werden zur Größe und Aufteilung des Gebäudes, Lage des Gebäudes (auch in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde in Ansehung der nahen Wallfahrtskirche) und auch darüber, ob das bestehende Tennisheim in den Neubau integriert werden soll. Helmut Scherer und Erwin Weidinger fertigten sodann die endgültigen Baupläne an. In der Sitzung des Gemeinderates vom 19.04.2001 wurde zu dem Bauvorhaben das gemeindliche Einvernehmen erteilt und ein Zuschuß der Gemeinde in Höhe von 90.000 DM bewilligt. Der noch für 2001 beabsichtigte Baubeginn verzögerte sich jedoch wegen immer neuer - im Hauptantrag des BLSV noch nicht ausgewiesener - Anforderungen aus München. Ein Antrag auf Förderung durch den Bayerischen Jugendring mußte, da sich der Baubeginn nach zunächst unzureichender Sachbearbeitung in München nochmals um Monate verzögert hätte, wieder aufgegeben werden. Nachdem noch kurzfristig einige Mitglieder des Vorstands sich bereit erklärt hatten Bürgschaften zur Sicherung der Zwischenfinanzierung in Höhe von gesamt ca. 160.000 DM zu übernehmen, konnte man im Februar 2002 die Genehmigung des BLSV zum vorzeitigen Baubeginn erreichen; mit Datum vom 03.06.2002 wurde sodann vom BLSV der Bewilligungsbescheid erteilt, und zwar aus Mitteln des Haushaltsjahres 2007 für einen Zuschuss in Höhe von 77.700 € und ein Darlehen in Höhe von 38.900 €. Die Anfang April 2002 unter Führung des Bauausschusses mit Helmut Scherer, Franz Lang, Michael Krebs und Reinhold Knör begonnenen Bauarbeiten kamen Dank der Mithilfe vieler fleißiger freiwilliger Helfer schnell voran, so dass bereits am Freitag, den 26. Juli 2002 im Beisein von 1. Bürgermeister Hans Bierschneider, 2. Bürgermeister Eduard Meier, 3. Bürgermeister Josef Weismann und vormals 3. Bürgermeister Johann März nach dem Richtspruch durch Günter Aurbach das Richtfest gefeiert werden konnte. Besonders auch wochentags wurde von fleißigen Ruheständlern um Ehrenvorstand Franz Lang sehr viel gearbeitet; namentlich erwähnt werden sollten in diesem Zusammenhang auch Hans Paulus, Erich Tannenberger, Rudolf Anders, Josef Gottschalk und Josef Peter. Im März 2003 erreichte den Verein sodann anstelle der erwarteten Mitteilung über die Auszahlung der ersten Förderrate eine Hiobsbotschaft aus München: Man mußte das Schreiben des BLSV vom 24.03.2003 zunächst so verstehen, als sei der gesamte Bewilligungsbescheid widerrufen worden. Als Ersatz für den Zuschuss wurde mit einer Annahmefrist von 45 Tagen ein zinsverbilligtes Darlehen angeboten mit einer Sicherung ausschließlich durch eine Bürgschaft der Gemeinde. Nach einer ersten Sitzung des Vorstandes mit dem Vereinsrat war beabsichtigt, das Darlehen anzunehmen. Später setzte sich jedoch die Überzeugung durch, dass auch ein zinsverbilligtes Darlehen keine annehmbare Alternative zu dem bewilligten Zuschuss in Höhe von 77.700 € darstellen kann; das Darlehensangebot wurde daher nicht angenommen. Peter Betz gab als Vorstandsmitglied und Gemeinderat eine Petition beim Bayerischen Landtag ein; bei der Versammlung des CSU Ortsverbandes zur Landtagswahl 2003 am Sonntag, den 30.08.2003, im Gasthaus Schwarz-Diepold garantierte MdL Herbert Fischer die Erfüllung des Bewilligungsbescheides und auch Staatssekretär und MdL Hans Spitzner gab zu Verstehen, dass die Staatsregierung alles tun müsse, damit die Bewilligungsbescheide erfüllt werden könnten. Nach weiteren vielen Arbeitsstunden konnte das neue Sportheim sodann zum Trainingsbeginn der 1. Mannschaft am 27. Februar 2004 in Betrieb genommen werden; gleichzeitig begann der Übungsbetrieb im neuen Gymnastikraum im Obergeschoß. Im Dezember 2003 wurde zur Zwischen-Finanzierung noch ein Bankdarlehen in Höhe von 40.000 € aufgenommen; zuvor hatten Vereinsmitglieder u.a. bereits zinslose Darlehen zur Zwischenfinanzierung in Höhe von gesamt 53.300 € zur Verfügung gestellt; ein Betrag von 10.800 € wurde für das neue Sportheim gespendet. Entgegenkommenderweise haben sich der Schützenverein im Jahr 2000 und die SRK im Jahr 2002 die Christbaumversteigerung ablösen lassen, so dass ein nicht unwesentlicher Beitrag zum notwendigen Eigenkapital des Vereins für das neue Sportheim erwirtschaftet werden konnte. Turnusgemäß konnte der Verein selbst wieder 2003 die Christbaumversteigerung ausrichten, welche sehr gut besucht und ein großer Erfolg war. Bis Mitte April 2004 waren so insgesamt ca. 220.000 € investiert worden. An eigener Arbeitsleistung wurden durch Vereinsmitglieder u.a. insgesamt ca. 6.500 Stunden eingebracht; Spitzenreiter bei den eigenen Arbeitsleistungen waren neben Bauleiter Helmut Scherer, Hans Paulus, Ehrenvorstand Franz Lang und Richard Schmidt (Elektroarbeiten). An Zuschüssen sind zum Stand April 2004 eingegangen 46.000 € von der Gemeinde sowie 25.000 € vom Landkreis Neumarkt. Verbunden mit Feierlichkeiten wird das neue Sportheim vom 14. bis 16. Mai 2004 offiziell eingeweiht.

Vereinsgeschichte ab dem Jahre 2004 in weiteren Stichpunkten

Trainer der 1. Mannschaft ist 2004 und 2005 Werner Stigler, und im Anschluss daran ein Jahr lang Günter Gottschalk. Ab der Saison 2006 / 2007 übernimmt Jürgen Vögele (vormals SV Freihausen) als Spielertrainer und Torschützenkönig über mehrere Jahre die 1. Mannschaft. Es stellen sich alsbald Erfolge ein. In den Jahren 2007 und 2008 wird die 1. Fußballmannschaft jeweils Sieger des Gemeindepokalturniers. Der Mannschaft gelingt in der Saison 2006 / 2007 der Aufstieg in die Kreisklasse (früher B-Klasse); der Verbleib dort kann im ersten Spieljahr erst im letzten Spiel gesichert werden. Im Herbst 2009 wird ein sportlicher Höhepunkt in der Vereinsgeschichte erreicht: Die 1. Mannschaft ist noch ohne Niederlage an der Tabellenspitze der Kreisklasse, wozu insbesondere auch Sigi Heinloth als Neuzugang aus Lengenfeld und aktueller Torschützenkönig (16 Tore nach dem ersten Spiel der Rückrunde) maßgeblich beitragen konnte.

Unter Mitwirkung der Stammvereine ASV Batzhausen, DJK Daßwang, SV Freihausen und SV Seubersdorf wird in einer Versammlung am 09. Januar 2008 die Junioren-Förder-Gemeinschaft (JFG) Fußball-Region Seubersdorf e.V. neu gegründet mit dem Ziel den Jugend-Fußball in der Gemeinde Seubersdorf zu vereinsübergreifend zu fördern. Den ersten Vereinsvorstand bilden: 1. Vorstand: Michael Strobl aus Batzhausen; 2. Vorstand Peter Staudigl aus Daßwang-Winn, Schatzmeister: Stephan Forster, Schriftführer: Rudi Koller; Gesamtspielleiter: Anton Blaha.

Auf Initiative von ortsansässigen Bürgern wurde zur Förderung des Sports in Batzhausen am 08.10.2008 der Förderverein Sport in Batzhausen neu gegründet. Als 1. Vorstand wurde Richard Schmidt gewählt; Michael Strobl als 2. Vorstand und Hans Lang („Zambo“) als Kassier.

In der Zeit vom 29.05.2009 bis 01.06.2009 (Pfingsten) feierte der Verein sein 50-jähriges Gründungsfest. Am Freitag spielte die Rockband Luis Trinker Höhenrausch und am Sonntag die Rockband King Schlayer. Der Vereinsabend am Samstag mit den Gipfelstürmern und Jörg Bauer ist ein großer Erfolg, ebenso der Pfingstmontag mit einem Tanznachmittag. Dem arbeitsintensiven Festausschuss zum 50-jährigen Gründungsfest gehörten an Berthold Anders, Stephan Kölbl, Michael Strobl und Werner Lang sowie die Vereinsvorstände Reinhold Knör und Michael Krebs.

Februar 2009: Auf Initiative von Linda Betz, Lisa Tannenberger, Sabrina Strobl, Ramona Böhm, Tina Reinwald, Isabell Thumann und Marina Rudolph wird unter der Leitung von Peter Betz eine Mädchenfußballgruppe ins Leben gerufen, welcher zu Anfang weiter auch Anna Freihart, Katharina Greiner, Sarah Fromm, Nadine Pöhmerer, Claudia Samol, Ramona Götz, Maria Schlierf und Magdalena Ferstl angehören. Ab September 2009 fungiert Thomas Meier als Cheftrainer. Im Herbst 2009 werden die ersten beiden Freundschaftsspiele ausgetragen, welche gegen Freihausen mit 3:7 und gegen Breitenbrunn mit 1:4 gewonnen werden können. Vanessa Grube (6 Tore), welche bereits mit den Jungs in der D-Jugend bei Hans Pöhmerer trainiert hat, ist ein auffälliges Fußballertalent und macht den Unterschied zu den anderen Mannschaften.


Gefertigt: Peter Betz – November 2009


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